Agrotreibstoffe gelten bisher als wichtiges Instrument der europäischen Klimapolitik im Verkehrsbereich zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen
Die globalen Auswirkungen wie die Nahrungsmittelkonkurrenz von Agrotreibstoffen und der großflächige Landkauf von Anbauflächen in sogenannten Entwicklungsländern werden von der aktuellen Politik nur unzureichend berücksichtigt. Die Debatte um die Klimabilanz von Agrotreibstoffen durch indirekte Änderungen der Flächennutzung entfaltet jedoch immer mehr politischen Druck.
Die EU-Kommission ist durch die Erneuerbare-Energien-Richtlinie zum Handeln verpflichtet, ignoriert dies bisher jedoch erfolgreich. Der populäre Glaubenssatz ist nicht mehr haltbar, wonach die Verbrennung von Agrotreibstoffen praktisch CO2-neutral und mithin klimaneutral sei. Die meisten Agroenergieträger haben erheblich größere Treibhausgasemissionen als ihnen derzeit zugerechnet werden. Verschiedene Studien, u.a. im Auftrag der EU-Kommission, die auf dem ILUC-Workshop diskutiert wurden, belegen dies. Weiterlesen...
5. Februar 2012, 12:00 bis 14:00 Uhr in Hamburg
„Europa vor Ort" mit Sabine Wils MdEP DIE LINKE. im Europaparlament
19. Februar 2012, 11:00 bis 13:00 Uhr in Hamburg-Altona
„Europa vor Ort"

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