Soziales erkämpfen > Gewerkschaften Gegen Postliberalisierung Wegen der Liberalisierung der Postdienstleistungen im EU-Binnenmarkt sind EU-weit mittlerweile über 10.000 Postämter geschlossen worden. Das Europaparlament hatte den Vorschlägen der EU-Kommission zur Postliberalisierung in insgesamt drei Stufen mehrheitlich zugestimmt. Die Folge der Umsetzung der Liberalisierung ist nicht nur eine Vernichtung von Arbeitsplätzen, sondern auch eine deutlich schlechtere Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen. Gleichzeitig sind durch die Öffnung des Marktes für Billiganbieter die Löhne der Postbeschäftigten gesunken. Außerdem stellen jetzt gleich mehrere Betreiber in den gleichen Gebieten die Post zu. Das ist unsinnig und schon aus ökologischen Gründen nicht akzeptabel. Die EU-Kommission versucht die Postbetriebe, die noch Universaldienstleistungen anbieten, zu schwächen oder zu zerschlagen. Auch das ist organisatorisch und wirtschaftlich eine verkehrte Politik zu Lasten der Kunden. Wir fordern leistungsfähige und für die Kundinnen und Kunden preisgünstige Postuniversaldienste in öffentlicher Hand. Wir wollen, dass Postdienstleistungen für alle bezahlbar sind und flächendeckend ohne Einschränkungen angeboten werden. Wir kämpfen dafür, dass Postbeschäftigte Vollzeitarbeitsplätze bekommen und Löhne, von denen man auch leben kann. |
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Aktionen in Straßburg am 08.09.2010 gegen die 3. Stufe der Postliberalisierung
Bericht auf Euronews Parlament erklärt Kommission: Postliberalisierung funktioniert nicht Hunderte Postbeschäftigte demonstrierten am 08.09.2010 in Straßburg vor dem Europäischen Parlament, um ein Ende dieser destruktiven Postmarktliberalisierung zu fordern. Mehr lesen |
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| Meeting im Parlament am 08.09. und Debatte im Plenum am 09.09.2010 | |||
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